Montag, 19.10.2020
und mal wieder nichts im Fernsehen

Gewinne, Gewinne

Sorry!
Heute nichts zu gewinnen.

EXIST-Förderung für „Magnetische Informations-Plattform“

Wissenschaftler vom Institut für Mikroproduktionstechnik bekommen gut 725.000 Euro, um mit ihrer „Magnetischen Informations-Plattform“ ein eigenes Unternehmen zu starten.
Aktuell geht es den drei Gründern um Werkzeugaufnahmen: Größere Aufnahmen, die Fräser oder Bohrer halten, sind üblicherweise per RFID-Chips gekennzeichnet und identifizierbar. Diese Chips sind in Aussparungen im Schaft eingebettet. Kleinere Werkzeugaufnahmen sind für diese Lösung aber schlicht zu klein, die Aussparung würde Stabilität und Rundlaufpräzision ruinieren. 
Mathias Rechel, Piriya Taptimthong und Lev Savkun haben mit ihrer Identifizierungsalternative für kleine Werkzeugaufnahmen die EXIST-Jury überzeugt. Seit dem 1. Oktober 2019 können die drei Wissenschaftlichen Mitarbeiter für die nächsten 18 Monate – vorbehaltlich einer Zwischenevaluation nach neun Monaten – mit Hilfe der Fördermittel weiterhin in ihrem Büro und in den Labors des Instituts für Mikroproduktionstechnik ihren Prototypen zur Marktreife entwickeln. Ein weiterer Mitarbeiter im Bereich Programmierung wird noch zur Unterstützung gesucht. Das Programm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Weitere Infos unter www.mip-magtech.de.



Neues Quantentechnologie-Institut in Hannover

Das Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik widmet sich primär Forschungsfragen im Kontext der Nutzung von Quantentechnologien und Quantensensorik beispielsweise für neue Methoden terrestrischer oder weltraumgebundener Erdbeobachtung, neue Navigationssysteme oder auch zur Planetenforschung.
Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 27. Juni 2019 dem Aufbau sieben neuer Institute und Einrichtungen zugestimmt. In Hannover wird das Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik (DLR-SI) entstehen. Mit der Gründung des Instituts werden Kompetenzen im Bereich anwendungsorientierter Sensorik für neuartige Satellitenmissionen gebündelt und ausgebaut und Hannovers Position als Standort für die Quantentechnologie weiter gestärkt. „In Hannover werden wir insbesondere quantentechnologische Lösungen für neue Quantensensoren entwickeln“, erläutert Wolfgang Ertmer, Professor am Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität und kommissarischer Leiter des neuen DLR-Instituts. Diese ermöglichen beispielsweise neue Erdbeobachtungsmissionen im Weltraum, um eine bessere Datenbasis für die Beurteilung von Änderungen des Wasserhaushaltes und der Eismassen auf der Erde oder vertiefte Einblicke in vulkanische Aktivitäten zu erhalten. Klimawandel, Landwirtschaft und menschliche Nutzung haben Einfluss auf die Verteilung von Grund- und Oberflächenwasser sowohl kleinräumig als auch im großen Maßstab. Wassermangel oder Extremereignisse können die Folge sein. Eine verbesserte Erdbeobachtung liefert einzigartige Informationen über die relevanten Prozesse im Erdsystem. Bereits jetzt, in der Aufbauphase des Institutes, werden die ersten wissenschaftlichen Projekte angeschoben. Als erstes großes Weltraumprojekt ist die BECCAL-Mission zur Internationalen Weltraumstation ISS gemeinsam mit der NASA geplant.
Das neue Institut soll in der Nordstadt in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden großen Forschungsverbünden der Leibniz Universität im Bereich Quantentechnologie entstehen und eng mit diesen zusammenarbeiten.



Studium parallel zur Ausbildung

Erstmals können in Niedersachsen junge Männer und Frauen bereits während ihrer Ausbildung zum/r Industriekaufmann/-frau einen Hochschulabschluss erlangen. Die neue Kooperation der FOM Hochschule in Hannover mit der Berufsbildenden Schule (BBS) 11 der Region Hannover ermöglicht es Abiturienten, in nur dreieinhalb Jahren parallel zum IHK-Abschluss den betriebswirtschaftlich orientierten Bachelor „Business Administration“ abzuschließen. Dazu werden bestimmte Studienmodule direkt in den Unterricht der BBS integriert. „Im Ergebnis bringen wir Schulabgänger viel schneller zu einem praxisorientierten Hochschulabschluss, den viele Unternehmen wünschen und der die Jobaussichten stark verbessert“, erläutert BBS-Leiter Dieter Klinger. Studienmodule, die nicht in der BBS absolviert werden, erarbeiten die Studierenden freitagabends und samstags im Rahmen der regulären Vorlesungen an der FOM Hochschule. Ist die IHK-Ausbildung nach zweieinhalb Jahren beendet, stehen die Berufsanfänger dem Unternehmen voll zur Verfügung und studieren ein weiteres Jahr bis zum Ablegen der Hochschulprüfung. Das ausbildungsintegrierende Studium startet zum Wintersemester 2019. Weitere Infos bei Dr. Dania Recker Geschäftsleiterin der FOM in Hannover, Tel. 0511 89 84 04-12, dania.recker@fom.de oder Dr. Sabine Bunk, Bildungsgangleiterin Industrie bei der BBS 11, Tel. 0511 168-433 54, bunk@bbs11.de.



Ehrendoktorwürde für Präsidenten der Leibniz Uni

Prof. Dr. Volker Epping hat die Ehrendoktorwürde der Polytechnischen Peter der Große Universität St. Petersburg (SPbPU) erhalten. Mit dieser Auszeichnung würdigte der akademische Rat der Partneruniversität den Beitrag des Präsidenten der Leibniz Universität Hannover zum Ausbau und zur Stärkung der langjährigen akademischen und wissenschaftlichen Hochschulkooperation. Prof. Andrei Rudskoi, Rektor der SPbPU, lobte die neuen Dimensionen der internationalen Zusammenarbeit, die die beiden Partneruniversitäten in den vergangenen Jahren erlangt haben. Außerdem betonte Rudskoi den Beitrag der beiden Universitäten und der Hochschulleitungen zum Ausbau der deutsch-russischen wissenschaftlichen Beziehungen. Prof. Epping bedankte sich für die Ehre und betonte die Bedeutung einer gut funktionierenden strategischen Partnerschaft im 21. Jahrhundert. 



Theaterprojekt fördert Integration von Geflüchteten

Geflüchtet, gewandert, gestrandet – auf einer Insel entwickeln die Menschen ein neues politisches Gemeinwesen: Wie können wir gesellschaftliche Werte, die wir für wichtig erachten, verwirklichen? Wie lassen sich Konflikte politisch lösen und gesellschaftliches Zusammenleben besser gestalten? Welche Bedeutung haben Flucht und Vertreibung für unsere Zukunftsvorstellungen?
Studierende der Leibniz Universität Hannover haben gemeinsam mit einer Gruppe von Migrantinnen und Geflüchteten unter Regie des Theaterpädagogen Shwan Karim ein Theaterstück verfasst und einstudiert. Das Stück „Die Insel“ gibt auf kreative Weise Einblick in Ängste und Hoffnungen, Wünsche und Visionen einer multikulturellen Gesellschaft. Zum letzten Mal zu sehen am Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr, im Kulturzentrum Faust, Zur Bettfedernfabrik 3, Hannover-Linden.

 

 



Mobilisation von Pflegebedürftigen durch Robotik

Alltag auf der Intensivstation: Die Operation ist gut verlaufen, der Patient stabil, und eine rasche Mobilisierung würde sich positiv auf den Gesundheitszustand auswirken. Doch der Pflegenotstand macht sich auch hier bemerkbar. Drei Menschen wären notwendig, um einen intensiv Pflegebedürftigen von seinem Bett auf ein Therapiegerät umzulagern – ein Personalaufwand, den sich die meisten Krankenhäuser nicht mehr leisten können. Wenn das Umlagern von Patientinnen und Patienten zu aufwendig ist, könnte es effektiver sein, die Mobilisation gleich im Bett zu starten. An diesem Punkt setzt das Forschungsprojekt MobIPaR an. Das Akronym steht für die Mobilisation Intensiv-Pflegebedürftiger durch adaptive Robotik und damit für die Idee, schwer pflegebedürftige Patienten mithilfe von Robotik gestützter Technik schnell wieder fit zu machen und gleichzeitig die Pflegenden zu entlasten. In diesem Zusammenhang stellen sich natürlich auch juristische Fragen: Wie geht man mit bewusslosten Patienten um, die nicht mehr in der Lage sind, in die Behandlung einzuwilligen? Wer haftet, wenn das Gerät einen Defekt hat, der sich negativ auswirkt? Wie häufig muss das Gerät gewartet werden? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt eines Gutachtens, das am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie an der Leibniz Universität Hannover erarbeitet wird. Die Geräte, die für MobIPaR entwickelt werden, sollen demnächst in eine klinische Testphase gehen. Das Projekt läuft noch bis zum 31. März 2020.



Jetzt auch englischen Führungen durch die Leibniz Universität

Wie wurde die ehemals Polytechnische Hochschule zur Leibniz Universität Hannover – und wie ein Schloss zur Universität? Welche Köpfe haben die die Universität geprägt? Geschichte und Geschichten zur Architektur des Lichthofs oder ein Blick in die Räume, in denen der Senat, eines der höchsten Gremien der Universität, tagt: Das und vieles mehr erfährt man bei Führungen, die die Leibniz Universität in Kooperation mit STATTREISEN HANNOVER durch das Welfenschloss, das Hauptgebäude der Universität, das Marstallgebäude und über den Conti-Campus anbietet. Die Führungen gibt es jetzt auch in englischer Sprache. Die ca. zweistündigen englischen Führungen „The Hanoverian Palace of Science“ sind für Gruppen zu einem Wunschtermin nach Absprache buchbar. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit zu allen Führungen gibt es unter www.stattreisen-hannover.de.



Forschen und experimentieren in den Sommerferien

Wie nutzt man die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, um sich fortzubewegen? Warum ist Mathematik mehr als Rechnen? Was hat das Wetter mit dem Klima zu tun und wie bestimmt man Tierarten? Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren, die sich für diese Fragen interessieren, können in den Sommerferien an der Gauß-AG teilnehmen. In der Zeit vom 05. bis 09. August 2019 finden sie sich in der Leibniz Universität Hannover in Arbeitsgruppen zusammen und beschäftigen sich unter Anleitung von Studierenden mit Themen wie Maschinenbau, Zoologie, Mathematik und Meteorologie. Weitere Informationen: www.uni-hannover.de/gauss-ag



Online-Plattform zur Europawahl von Studierenden

Was wollen die Parteien in Deutschland bei der Europawahl am 26. Mai 2019 erreichen? Drei Jurastudenten der Leibniz Universität, Maximilian Nussbaum, Martin Suchrow und Julian Kay, wollen Wählerinnen und Wählern den Zugang zur Politik und die Wahlentscheidung vereinfachen. Die Studenten haben das Projekt „ausgewählt“ bereits 2017 zur Bundestagswahl gestartet und beleben es nun wieder für die Europawahl 2019. Auf der, von der Bundeszentrale für politische Bildung, geförderten Plattform www.ausgewaehlt.eu werden die Positionen der großen Parteien übersichtlich und schnell dargestellt. In je 280 Zeichen beantworten CDU/CSU, SPD, FDP, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, AfD sowie acht weitere Parteien Fragen zu der Zukunft Europas, Wirtschaft, Forschung, Bildung, Flüchtlinge, Außenpolitik Europas, Klima und Umwelt sowie Soziales und Arbeit. Wer ausführlichere Informationen haben möchte, kann auf den Mehr-Button klicken. Aber auch dort gibt es keine langwierigen Parteiprogramm-Abhandlungen, sondern prägnante Informationen in 1500 Zeichen. Eine Möglichkeit mit guten Gewissen wählen zu gehen, ohne sich jedes einzelne Programm durchzulesen. www.ausgewaehlt.eu



Student der Leibniz Uni bei Nobelpreisträgertagung

Riesenerfolg für einen jungen Physiker der Leibniz Universität Hannover: Thomas Hensel, Masterstudent der Physik sowie der Wissenschaftsphilosophie an der LUH, ist für eine Teilnahme an der 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung angenommen worden. Während der Tagung vom 30. Juni bis 5. Juli 2019 treffen ausgezeichnete Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs unter 35 Jahren auf 42 Nobelpreisträger und tauschen sich mit ihnen über aktuelle wissenschaftliche Themen aus. In diesem Jahr ist die Tagung der Physik gewidmet. Es ist eine Möglichkeit mit renommierten Physikern in Kontakt zu kommen, aber auch um sich mit anderen Nachwuchswissenschaftlern auszutauschen. Kernthemen der diesjährigen Tagung bilden Kosmologie, Laserphysik und Gravitationswellen. Unter anderem werden die Nobelpreisträger von 2018 Donna Strickland und Gérard Mourou dabei sein. Von der Leibniz Universität war zuletzt im Jahr 2013 ein junger Chemiker bei einer Nobelpreisträgertagung dabei.



Das Buddy-Projekt für einen inklusiven SportCAMPUS

Hochschulsport für alle – das ist das ehrgeizige Ziel des Zentrums für Hochschulsport (ZfH) der Leibniz Universität Hannover. Das ZfH hat deshalb das Projekt „All inclusive: das Buddy-Projekt für einen inklusiven SportCAMPUS“ initiiert. Ziel des Projekts ist es, ein gemeinsames Sporttreiben als Selbstverständlichkeit anzubieten. „Im Hochschulsport sind alle potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen – unabhängig von ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit und körperlichen oder physischen Einschränkungen“, sagt Sebastian Knust, Leiter des ZfH. Im Buddy-Projekt werden Tandems aus Menschen, die ohne Unterstützung keinen Sport treiben können, und den „Buddies“, die diese dabei gern unterstützen möchten, gebildet. So wird eine selbstbestimmte Teilnahme am Sportprogramm ermöglicht. Seit Sommer 2018 haben sich bereits drei Tandems gefunden, die aktiv am Sportprogramm im Bereich „Functional Training“, am Lauftreff und an Kletterkursen teilnehmen.



Ultraschnelle 3-D Bilder von Nanostrukturen

Linsenlose Mikroskopie mit Röntgenstrahlen, oder coherent diffractive imaging, ist in der Bildgebung ein vielversprechender Ansatz. Sie bietet die Möglichkeit, komplexe dreidimensionale Strukturen, wie sie in der Natur häufig vorkommen, dynamisch zu untersuchen. Während zweidimensionale Aufnahmen bereits schnell und effizient erstellt werden können, sind 3-D-Aufnahmen bisher noch eine Herausforderung. In der Regel wird von einem Objekt aus hunderten Einzelaufnahmen rechnerisch ein dreidimensionales Bild erzeugt. Dies bedeutet einen hohen zeitlichen Aufwand, große Datenmengen und hohe Strahlungssummen.

Einem Team aus Forschenden unter Beteiligung der Leibniz Universität Hannover ist es nun gelungen, diesen Prozess deutlich zu beschleunigen. Sie entwickelten ein Verfahren, bei dem von einem Objekt mit einem einzelnen Laserimpuls zwei Aufnahmen aus zwei unterschiedlichen Blickrichtungen aufgenommen werden können, welche dann zu einem räumlichen Bild zusammengesetzt werden. Ähnlich wie das menschliche Gehirn aus den zwei leicht unterschiedlichen Bildern der beiden Augen ein Stereobild formt. Das Verfahren des computergestützten räumlichen Sehens ist im Bereich des maschinellen Sehens und der Robotik bereits etabliert. Hier wird es erstmals im Bereich der Bildgebung mit Röntgenstrahlen eingesetzt. 

Die Autorinnen und Autoren der Studie erwarten, dass das Verfahren großen Einfluss auf die 3-D-Strukturabbildung von einzelnen Makromolekülen haben wird und sehen Anwendungsmöglichkeiten in Biologie, Medizin und Industrie. So könnte zukünftig etwa die Proteinstruktur eines Virus schnell und mit wenig Aufwand untersucht werden. Die Proteinstruktur hat einen entscheidenden Einfluss auf Funktion und Verhalten eines Virus spielt bei medizinischen Diagnosen eine entscheidende Rolle.



Innovative Werkstoffe für Rotorblätter

Ein Forschungsvorhaben der Leibniz Universität Hannover und mehreren Projektpartnern entwickelt und prüft neuartige Werkstoffe für Rotorblätter von Windenergieanlagen. Herkömmliche Werkstoffe aus glasfaserverstärkten Kunststoffen stoßen an ihre Leistungsgrenzen, wenn es um eine längere Lebensdauer und eine Verbesserung der Leichtbaueigenschaften von Rotorblättern geht. Im Verbundprojekt HANNAH, das vom Institut für Statik und Dynamik (ISD) der Leibniz Universität koordiniert wird, geht es darum, das vielversprechende Potenzial von nanomodifizierten Werkstoffen und hybriden Laminaten für die industrielle Anwendung im Rotorblattbau zu nutzen. Insbesondere die Lebensdauer und die Ermüdungsresistenz dieser Werkstoffsysteme sind aktuell etablierten Materialien überlegen. Das im März 2019 gestartete Projekt wird mit 3,3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. HANNAH steht für „Herausforderungen der industriellen Anwendung von nanomodifizierten und hybriden Werkstoffsystemen im Rotorblattbau“. Das Vorhaben ist eingebettet in den Forschungsverbund Windenergie und mit dem ForWind-Mitglied ISD ein Teil der gemeinsamen Forschung im Rahmen von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universität Hannover, Oldenburg und Bremen.



Projekt CALAS erforscht Krisen in Lateinamerika

Wie lösen Gesellschaften in Lateinamerika Krisen? Ob politische Unruhen, die extreme Schere zwischen Arm und Reich, die Abholzung der Amazonaswälder oder die Androhung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko – die Länder Lateinamerikas sind mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert. Mit diesen Themenbereichen befasst sich das Verbundprojekt CALAS (Center for Advanced Latin American Studies), das jetzt in seine sechsjährige Hauptphase startet. Das Projekt wird mit zwölf Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seit 2017 bauen deutsche und lateinamerikanische Universitäten die Strukturen für das internationale Forschungskolleg auf. Die Leibniz Universität Hannover ist mit Prof. Christine Hatzky vom Historischen Seminar und dem Centre for Atlantic and Global Studies beteiligt. Im Wechsel werden bis zu 25 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Diszipinen in Arbeits- und Forschungsgruppen im mexikanischen Guadalajara, dem Hauptsitz des Center for Advanced Studies, und an den Regionalzentren zusammenkommen, um sich einer spezifischen Fragestellung zu widmen.



StudyCheck.de kürt FHDW Hannover zur Top Hochschule Deutschlands

Die Nutzerinnen und Nutzer von Deutschlands größtem Hochschulbewertungsportal StudyCheck haben die FHDW Hannover aus insgesamt 511 Hochschulen auf Platz zwei der beliebtesten Hochschulen Deutschlands gewählt. Sie darf somit das Prädikat „Top Hochschule in Deutschland“ tragen.
Aus den insgesamt 42.719  Hochschulbewertungen bei StudyCheck im Jahr 2018 hat die FHDW Hannover mit einem Scorewert von 9.35 ganz knapp hinter der erstplatzierten Internationalen Hochschule Liebenzell den zweiten Platz belegt. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, zumal sie direkt von den Studierenden selbst kommt“, so Prof. Dr. Stefan Bieler, Präsident der FHDW Hannover. „Unser ambitioniertes Studienkonzept hat sich erneut bewährt. Wir sehen diese Platzierung aber auch als Anreiz, weiter das Beste für unsere Studierenden zu geben.“
Die Basis für das Hochschulranking bildeten alle im vergangenen Kalenderjahr auf StudyCheck.de veröffentlichten Erfahrungsberichte. Der für die Platzierung maßgebliche Scorewert errechnet sich aus der Sternebewertung (4,5 von 5) sowie der Weiterempfehlungsrate der Studierenden (98 % für die FHDW Hannover). Weitere Infos zum Ranking finden Sie unter www.studycheck.de/hochschulranking.

Für weitere Infos wenden Sie sich an Renate Jacobs, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin, unter Tel. 0172 6886280.



Preis des Präsidiums

Sie gehören zu den Besten ihres Fachs: 19 Studierende, Absolventinnen und Absolventen der Leibniz Universität Hannover (LUH) sind am Dienstag, 5. Februar 2019, mit dem Preis des Präsidiums ausgezeichnet worden. „Engagierte, kritische, leistungsbereite Studierende sind das wichtigste Element einer lebendigen, sich weiterentwickelnden Universität. Wir sind stolz auf Sie, die wir heute auszeichnen!“, sagte Prof. Dr. Elfriede Billmann-Mahecha, Vizepräsidentin für Lehre und Studium an der LUH, bei der Preisverleihung im Leibnizhaus. Der Preis des Präsidiums wird seit 1995 jährlich verliehen. Jedes Jahr zum Ende des Wintersemesters können sich besonders gute Studierende, Absolventinnen und Absolventen über eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro freuen. Ausgezeichnet wurden: Alexandra Othmer (Fakultät für Architektur und Landschaft), Britt Kahrger (Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie), Philip Schiefer, Roman Kiyan und Julian Alexander Gehrke (Fakultät für Elektrotechnik und Informatik), Tido Kubatschek, Hans Langehein und Michael Kaiser (Fakultät für Maschinenbau), Jan Hennig (Fakultät für Mathematik und Physik), Anika Brämer und Finja Maasjost (Juristische Fakultät), Elia Kletschkus (Naturwissenschaftliche Fakultät), Katrin Ehrenberg, Laura Sophie Risse, Floreana Alma Schmidt und Kerstin Brunnen (Philosophische Fakultät), Julian Bock und Steffen Will (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät) sowie Malte Janus (Leibniz School of Education).



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